Lebenskraft Atmen – Infoportal

Atem-Kunst Infoportal

​Atem ist Lebenskraft

​Diese Seite soll dir helfen, die Kraft deines eigenen Atems besser kennen zu lernen. Im deinem Umgang mit dem Atem liegt ​eine Menge Möglichkeiten und ein großes Potenzial. ​Du kannst wahrhaftig freier atmen und intensiver leben. Du kannst tatsächlich insgesamt mehr für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden tun, als du vielleicht dachtest.

Hier findest du Infos, Tipps und Übungen zum besseren Atmen.

  • ​​Mit einfachen Atemübungen leichter ​Entspannung ​finden und sogar einem Burn-out vorbeugen.
  • ​Den  Atem nutzen, um deine körperliche ​Fitness zu steigern und bessere sportliche Leistungen erbringen.
  • ​​Durch bewusstes Atmen mehr Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung entwickeln und als Persönlichkeit wachsen.
  • ​Richtig mit einer ​Erkrankung der Lunge oder der Atemwege ​umgehen, z.B. bei Asthma oder COPD.
  • ​Maßnahmen zu Pflege und Gesunderhaltung, z.B. Pneumonieprophylaxe bei pflegebedürftigen Familienmitgliedern?

​Atmen geht doch ganz von selb​st, oder?

Vom ersten Atemzug bis zum letzten Schnaufer begleitet uns unser Atem das ganze Leben hindurch.

Wir atmen ständig. Unsere Körperzellen brauchen den Sauerstoff. Ohne Sauerstoffzufuhr überleben wir nur wenige Minuten. Es gibt auch keine Reserven. Sauerstoff kann abgesehen von einem geringen Puffer nicht im Körper gespeichert werden. Darum brauchen wir die andauernde Zufuhr von frischer Atemluft. ​

Nach dieser Grundregel hält man ​übrigens einer Person, die keine Lebensfunktionen zeigt, einen Spiegel unter die Nase. ​Zeigt der Spiegel ​ein leichtes Beschlagen? Anhand dessen kann man nämlich ​bei diesem Test feststellen, ​ob doch ein geringer Atem fließt und der Mensch noch lebt. ​Denn schließlich kann ja auch ein Mensch ohne Bewusstsein noch atmen. ​Der Atem ​stellt also eine grundlegende Vitalfunktion dar.

Gleichzeitig mit der Aufnahme von Sauerstoff wird im Ausatmen Kohlendioxid wieder abgegeben. Kohlendioxid verändert den Säuren-Basen-Haushalt des Blutes. Dieser Zustand wird dann von speziellen Nervenzellen gemessen und an unser Gehirn übermittelt. Von dort aus wird dann gesteuert, ob mehr oder weniger, schneller oder langsamer geatmet wird.

​Ein natürliches Atemmuster unterstützt die physiologischen Vorgänge des Gasaustausches auf optimale Weise. Allerdings können Erkrankungen oder bestimmte Lebensumstände dieses natürliche Muster negativ verändern. In der Folge können Atemprobleme, Atemfehlformen und Atemfunktionsstörungen entstehen.

Atmung geschieht normalerweise unbewusst.

Dabei nehmen wir unseren Atem ​normalerweise ​gar nicht bewusst wahr. ​Meistens atmen wir im Gegenteil vollkommen unbewusst. Das Atmen erscheint uns als ​ganz selbstverständlich. ​Manchmal kommt es allerdings vor, dass uns aus irgendeinem Grund die Luft weg bleibt. ​Der normale Ablauf des Atmens kann gestört werden. ​In ​einem solchen Moment ​wird schlagartig klar, dass uns doch nichts anderes so wichtig ist wie das Luft holen. ​​Dann nämlich richtet sich ​unsere gesamte Aufmerksamkeit ​augenblicklich ​auf diese Grundfunktion des Lebens.

Das kann passieren, wenn etwa jemandem beim Treppe steigen die Puste ausgeht. Oder es kommt vor, wenn man im Schwimmbad unter Wasser gedrückt wird. Es gibt verschiedenste Gründe, aus denen man auf einmal eine akute Atemnot hat. ​Vermutlich hast auch du solche ​Momente schon einmal erlebt. Das Luft holen ​wurde ​plötzlich zu einem großen Problem.

Der Atemreflex gehört zur Grundausstattung ​unseres Organismus.

Der Atemreflex ist sehr mächtig. Du kannst ​ihn nicht lange ​unterdrücken. Wenn der natürliche Impuls unterbrochen wird und du keine Luft mehr bekommst, reagiert dein Körper ​augenblicklich. ​Sogleich steigt Panik auf. Nichts anderes hat dann noch Platz in deinem Bewusstsein. Du willst nur noch eines: Luft! Ohne Atmen kannst du nicht leben. Daher bringt ​dieser ​biologische ​Mechanismus dich dazu, nach kurzer Zeit Luft zu holen.

Wusstest du, dass der Weltrekord im Luft Anhalten ​immerhin bei erstaunlichen ​neun Minuten und zwei Sekunden liegt? ​So lange lässt sich ​mit viel Übung der Atemreflex unterdrücken. Du kannst diesen ​Rekord in Wikipedia nachlesen. Er fällt in die Disziplin des sogenannten statischen Apnoe Tauchens. ​

​Schon eine Erkältung mit angeschwollenen Schleimhäuten kann das Atmen erschweren. Bedrohlicher wird es ​für die Betroffenen bei einer akuten oder chronischen Bronchienverengung durch Asthma. Aber auch ein Lungenemphysem oder  COPD sind häufige Erkrankungen. Diese sind darüber hinaus auch noch irreparabel und nicht heilbar. Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung. Mit ihrer Hilfe kann man auch ​mit einer solchen Krankheit noch seine Lebensqualität aufrechterhalten oder verbessern.

Hast du einen langen Atem?

​Es gibt in unserem Körper viele Funktionen, die ohne unseren bewussten Willen "autonom" gesteuert werden. Im Gegensatz zu diesen können wir die Atemfunktion jedoch durchaus bewusst kontrollieren. „Ich brauche mal eine Atempause!“ oder „Jetzt halt mal die Luft an!“ sind geläufige Redewendungen, die darauf hindeuten. 

​Weitere Beispiele für Redewendungen, die auf die Verbindung des Atems mit unserer Psyche hinweisen:

  • Ich brauche dringend eine Atempause! (Stress, Anstrengung)
  • Jetzt halt einmal die Luft an! (soziale Kommunikation)
  • Er ​bewies einen langen Atem (mit seinem Durchhaltevermögen).
  • ​Jemand ist schwach auf der Brust. (Leistungsvermögen)
  • ​Ihm blieb die Luft weg (vor Überraschung).
  • Ihr stockte der Atem (vor Schreck).
  • "Atemlos durch die Nacht" (eine Art Rausch)
  • ​Jemand ringt verzweifelt Luft (in Todesangst).
  • Das ist atemberaubend schön. (Ergriffenheit)

​So wie der Atem nun Ausdruck von Körper und Psyche ist, können wir umgekehrt beide durch ein bewusste Atmung beeinflussen. Hast du vielleicht einmal als Kind im Dunkeln gepfiffen oder gesungen, um dir Mut zu machen? Dabei ​hast du ganz instinktiv ein vertieftes Atmen gegen die Angst eingesetzt! Das Gefühl der Angst ist mit bestimmten Vorgängen im Körper verbunden. Unter anderem wird der Atem flach oder bleibt sogar kurze Zeit ganz weg. Wenn du bei Angst bewusst tief atmest, wird die Angst weniger.

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